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Imkerei Ahrens

Haußelbergweg 54
29328 Faßberg OT Müden (Örtze)
☎ 0 50 53 / 70 4

www.imkerei-ahrens.de


BIENENSTERBEN

...BIENENSTERBEN IN DER PRESSE
In den letzten Tagen ist in der Presselandschaft vermehrt über das weltweite Bienensterben berichtet worden. Die EU möchte 137 Millionen Euro als Soforthilfe für die Imkerei bereitstellen. Die Politiker vor Ort sind dem Aktionismus verfallen. Nun möchte ich zum Thema Stellung nehmen.
Zu meiner Person mein Name ist Klaus Ahrens, 42 Jahre alt. Ich bewirtschafte eine Imkerei zusammen mit meiner Stieftochter mit ca. 200 Wirtschaftsvölkern. Ich selber beschäftige mich seit 25 Jahren intensiv mit der Imkerei. Zu meinen Anfängen in der Imkerei vollzog die Varroamilbe ihren Siegeszug durch ganz Deutschland. Die Varroamilbe ist ein Parasit der sich in der Bienen Brut fortpflanzt und sich von dem Bienenblut ernährt. Mitte der 80iger Jahre konnten sich in einem Bienenvolk bis zu 3-5000 Milben aufhalten. In der heutigen Zeit sind Völker mit weit weniger als die Hälfte der Milben nicht mehr über den Winter zu bringen. Das liegt zum einen Teil an immer mehr Viren und Bakterien die durch die Verletzungen der Milben in den Körper der Bienen gelangen. Zum anderen an dem angeschlagenen Immunsystem der Bienen Das durch Behandlungsmittel gegen die Milbe aber vor allem auch durch das so genannte Grundrauschen an Pflanzenschutzmitteln (PSM) in der Natur empfindlich gestört wird. In einer PSM Überprüfung eines Kollegen, dessen Völker einen Schaden erlitten hatten,
wurden insgesamt 26 verschiedene Mittel gefunden, die in der Anhäufung sicherlich das sterben der Bienen verursacht haben. Zusätzlich gibt es noch Mittel aus Nikotin die als Beize mit dem Pflanz Korn ausgebracht werden und über 3 Jahre im Boden nachweisbar sind. Wird dieses in geringsten Mengen an Bienen verfüttert stirbt die Biene, ohne dass im Nachhinein Rückstände nachgewiesen werden können. Die Biene ist ein angepasstes komplexes Wesen die sich wahrscheinlich arrangieren könnte, wäre da nicht die Verschiebung in der Natur. Die Frühblüher (Raps, Weidenbäume, Löwenzahn, Obstbäume etc.) blühen mittlerweile bis zu 5 Wochen früher und gleichzeitig danach finden sie meist nur noch wenig Futter. Gab es vor 10 Jahren noch Brachflächen die durch die EU gefördert wurden, geht das Geld jetzt an die Biogasbetriebe die die letzten Quadratmeter umpflügen um dort Biomais zu pflanzen um daraus Energie zu erzeugen. Die Artenvielfalt zieht den Kürzeren und ich habe auch noch nicht mitbekommen das ein Atom- oder Kohlekraftwerk deswegen vom Netz ging.
Bitte unterstützen sie den Kampf für die Natur
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